FR 22. JAN, 19:30 UHR
musikalische Reise durch die Klangwelten Osteuropas
Aus der Stille eines schlichten Choralgesangs entfaltet sich eine musikalische Reise durch die Klangwelten Osteuropas. Hanna Havrylets’ Chorale eröffnet den Abend mit spiritueller Tiefe und einer eindringlichen, konzentrierten Klangsprache. Sergei Rachmaninoffs Zweites Klavierkonzert zählt zu den beliebtesten Werken der Konzertliteratur und verbindet überwältigende Melodienfülle mit virtuoser Brillanz und zutiefst persönlichem Ausdruck. Pjotr Tschaikowskys Sechste Sinfonie, die legendäre Pathétique, führt schließlich in einen emotionalen Kosmos zwischen Leidenschaft, Sehnsucht und existenzieller Erschütterung. So begegnen sich in diesem Konzert Stimmen aus der Ukraine und Russland, die trotz unterschiedlicher Prägungen von einer gemeinsamen Intensität des Ausdrucks getragen werden. Von stiller Innenschau bis zu großer sinfonischer Dramatik spannt sich ein Bogen voller Menschlichkeit, der daran erinnert, wie sehr Frieden, Verständigung und Hoffnung zu den universellen Sehnsüchten des Einzelnen wie auch der Gesellschaft gehören.
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Mehr InformationenDIE SOLISTIN DES ABENDS
Aurelia Vișovan
Aurelia Vișovan ist eine international anerkannte Rumänische Pianistin, Cembalistin und Fortepianistin, Gewinnerin des Musica Antiqua Brügge Wettbewerbs 2019, in der Sparte Hammerflügel. Sie tritt regelmäßig mit historischen und modernen Instrumenten auf und hat in Konzerthäusern wie dem Großen Saal der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, BOZAR in Brüssel, Seoul Arts Center, Auditorio de Zaragoza, dem Brucknerhaus Linz, der Glocke in Bremen und dem Casa da Música Porto sowohl als Solistin mit Orchester als auch als Kammermusikerin gespielt. Sie war u.a.bei Festivals wie der Schleswig-Holstein Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, oder dem Bachfest Leipzig ein gern gehörter Gast. 2017 hat sie die Welturaufführung des Klavierkonzerts von George Enescu gespielt.
Ihre CD-Aufnahmen, bei Labels wie Ricercar, Passacaille oder Berlin Classics sind sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, auf historischen Instrumenten und auf modernem Klavier gestaltet und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Aurelia Vișovan gewann über 25 Wettbewerbspreise, darunter den 1.Preis beim Musica Antiqua Brügge Hammerflügelwettbewerb, den 1.Preis beim Santa Cecilia Klavierwettbewerb (Portugal), den Sonderpreis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes beim Premio Jaén Klavierwettbewerb (Spanien), den 5.Preis beim Takamatsu Klavierwettbewerb (Japan) und den zweiten Preis beim Internationalen Cembalowettbewerb Paola Bernardi (Italien).
Aurelia Vișovan wurde 1990 in Sighetu Marmației, Rumänien, geboren und hat in ihrem Heimatland bei Adriana Bera, Monica Chifor und Gerda Türk Klavier studiert. 2016 absolvierte sie ihr Diplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit Auszeichnung, wo sie Klavier bei Martin Hughes und Cembalo bei Gordon Murray studierte. 2021 promovierte sie an der ‚G.Dima‘ Musikakademie in Cluj-Napoca, Rumänien.
Aurelia Vișovan ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Nürnberg.









