Hiyoli Togawa, Viola
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Programm
JEAN SIBELIUS
FINLANDIA, OP. 26
BÉLA BARTÓK
KONZERT FÜR VIOLA UND ORCHESTER,
(1945)
JEAN SIBELIUS
SINFONIE NR. 2, OP. 43, D-DUR
Aus dunklen Klanglandschaften erhebt sich ein Ruf nach Freiheit, der sich zu triumphaler Größe steigert. Jean Sibelius’ Finlandia und seine Zweite Sinfonie stehen für den künstlerischen Aufbruch Finnlands und für den Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung. Béla Bartóks Violakonzert ergänzt diese Perspektive durch eine zutiefst persönliche Klangsprache, geprägt von Volksmusik, Erinnerung und Exil. Zwischen Finnland und Ungarn bestehen nicht nur historische sprachliche Verbindungen: Beide Komponisten schufen aus den Traditionen ihrer Heimat eine unverwechselbare musikalische Moderne. So spannt sich ein Bogen von Landschaft und Mythos über Identität und Freiheit bis hin zu einem überwältigenden Gefühl von Aufbruch. Den krönenden Abschluss bildet Sibelius’ Zweite mit ihrem ebenso leidenschaftlichen wie mitreißenden Finale, das zu den feurigsten und packendsten Schlussgesten der gesamten Orchesterliteratur zählt.

