ABO #6 – #ERBE

FR 20. OKTOBER, 19:30 UHR

Die bekannte Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock spielt Komponistin Louise Farrenc

Robert Schumann, Johannes Brahms, und Louise Farrenc erlebten alle das Jahr 1850. In einer Ära, in der talentierte Komponisten es viel einfacher als KomponistINNEN hatten, sich in ihren Karrieren zu etablieren, ist Louise Farrenc ihren eigenen Weg gegangen. Das Programm beginnt mit der Ouvertüre zu Schumanns einziger Oper, Genoveva. Johannes Brahms, der Schumann verehrte, behandelt ein vermeintliches Thema von Haydn in seiner einzigartigen Musiksprache. Zum Schluss hören Sie eine Sinfonie Louise Farrencs. Farrenc bekam Jahre vor der Entstehung ihrer Sinfonie eine positive, begeisterte Rezension ihrer Klavierwerke. Der Kritiker war Robert Schumann.

Programm

ROBERT SCHUMANN

Genoveva, Ouvertüre

JOHANNES BRAHMS

Variationen über ein Thema von Joseph Haydn

LOUISE FARRENC

Sinfonie Nr. 3 in g-Moll

Konzert – Termin

20. OKT – 19.30

THEATER BAD REICHENHALL

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Restkarten ggf. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort

EINFÜHRUNG

Erfahren Sie Hintergründe und Details zu den Werken des Abends. EINFÜHRUNGSVORTRAG zum Konzert mit Dr. Stephan Höllwerth vor dem Abonnementkonzert um 18:45 Uhr im Raum Hochstaufen.

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DIRIGENTIN DES ABENDS

Cornelia von Kerrsenbrock

Cornelia von Kerssenbrock studierte am Mozarteum Salzburg, an der Musikhochschule Freiburg und an der Accademia Chigiana in Siena/Italien. 1996 erhielt sie den Würdigungspreis 1995/96 des Bundesministeriums für Kunst Wien/Österreich und war von 2001 bis 2006 Stipendiatin des „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, in dessen Künstlerliste „Maestro von Morgen“ sie 2004 aufgenommen wurde. Ebenfalls 2004 bekam sie den „Zonta Musikpreis 2004“.

Vor allem in Osteuropa ist sie eine Vorreiterin in Sachen Barockrepertoirepflege mit Uraufführungen von Gluck in Krakau, Händel in Tiflis (Georgien) und vielen Barockopernproduktionen am Städtebundtheater Passau, dem Stadttheater Biel / Solothurn (Schweiz) und experimentellen Aufführungen mit der Kombination mit elektronischer Musik beim Opernfestival Gut Immling. Sie arbeitete mit diversen Barockensembles wie z. B. dem Barockensemble „La Beata Olanda“(Freiburg) und wurde in Halle/ Saale im Rahmen der Händel Festspiele mit dem „HändelFörderpreis 1999“ der Stadt Halle/Saale ausgezeichnet.

Sie ist ein ständiger Gast in den Opernhäusern und Konzertsälen Europas und Asiens. Konzerte in Deutschland gab sie unter anderem mit der Radio Philharmonie Hannover des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle/Saale, den Orchestern der Staatstheater Kassel und Mainz , den Hamburger Symphonikern, den Münchner Symphonikern, dem Berliner Sinfonieorchester, der Südwestfälischen Philharmonie u.a.

Als musikalische Leiterin des Opernfestivals Gut Immling dirigierte sie seit 2002 zahlreiche Opern, von Mozarts „Zauberflöte“ bis Wagners „Fliegender Holländer“ und machte sich hier auch als Verdi-Interpretin einen Namen.

Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigentin: Cornelia von Kerssenbrock