ABO #1 – #verLUST

FR 17. FEBRUAR, 19:30 UHR

„Mein Gesell’ war Lieb und Leide!“

verLUST. LEIDenschaft. In großen Gedanken stecken große Gefühle. In den Werken drei Leuchttürme der Spätromantik ist die Realität von Verlust wiederzufinden. Umrahmt von der großen Tragischen Ouvertüre Johannes Brahms’ und der besonders düsteren 7. Sinfonie Antonín Dvořáks hören Sie Gustav Mahlers Liederzyklus Lieder eines fahrenden Gesellen, der in vier Liedern eine Geschichte von verlorener Liebe erzählt, gesungen vom weltberühmten Bariton Rafael Fingerlos.

Programm

JOHANNES BRAHMS
Tragische Ouvertüre, op. 81

GUSTAV MAHLER
Lieder eines fahrenden Gesellen

ANTONÍN DVOŘÁK
Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, op. 70

Konzert – Termin

17. FEB – 19.30

THEATER BAD REICHENHALL

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Restkarten ggf. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort

EINFÜHRUNG

Erfahren Sie Hintergründe und Details zu den Werken des Abends. EINFÜHRUNGSVORTRAG zum Konzert mit Dr. Stephan Höllwerth vor dem Abonnementkonzert um 18:45 Uhr im Raum Hochstaufen.

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DER SOLIST DES ABENDS

Rafael Fingerlos

Der in Mariapfarr aufgewachsene Salzburger Bariton Rafael Fingerlos ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Im Sommer 2015 war er Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen, wo er im folgenden Sommer  in der Uraufführung von Thomas Adès “The exterminating angel” mitwirkte. Im Februar 2016 debütierte er an der Semperoper Dresden als Papageno, wo er seither regelmäßig gastiert, unter anderem als Figaro in Rossinis „Barbiere“ oder als Harlekin in der “Ariadne”-Neuproduktion unter Christian Thielemann. 2017 und 2018 folgten wichtige Debüts bei den Bregenzer Festspielen (als Moralès in „Carmen“) und am Teatro Real in Madrid (als Haudy in „Die Soldaten“). Von 2016 bis 2020 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper: seine ersten Aufgaben waren Harlekin im Rahmen eines Japangastspiels in Tokyo und das Hausdebüt als Dr. Falke in der „Fledermaus“. In der Wiener Staatsoper war Rafael Fingerlos u. a. mehrfach als Papageno, Dr.Falke, Figaro (“Barbiere”) oder Belcore zu erleben. In der erfolgreichen “Midsummernight’s Dream” – Premiere unter Simone Young sang er den Demetrius.

2021/22 feierte der österreichische Bariton ein erfolgreiches Debüt am Teatro alla Scala in Mailand (als Harlekin in der Premiere von “Ariadne auf Naxos” und war darüber hinaus in den Titelpartien zweier weiterer Neuproduktionen zu erleben: Als Figaro (“Il Barbiere di Siviglia”) an der Malmö Opera (Regie: Annabel Arden, ML: Alexander Joel, eine Co-Produktion mit Glyndebourne) und als Faust in Robert Schumanns “Faust Szenen” an der Vlaanderen Opera in Antwerpen (Regie: Julian Rosefeld, ML: Phillip Herreweghe).

Die Highlights der aktuellen Konzertaison reichen vom Eröffnungskonzert der Mozartwoche 2023 (mit Ivor Bolton) über Orchesterkonzerte mit dem Nederlandse Radio Filharmonisch Orkest unter Edo de Waart (orchestrierte Schubertlieder) und Karina Cannelakis (Das Paradies und die Peri) oder einer Asien-Tournee mit Laurence Equilbey und ihren Ensembles Insula & Accentus bis hin zu Liederabenden im Radiokulturhaus Wien und bei den Saisonkonzerten der Stiftung Mozarteum Salzburg. Auf der Opernbühne gibt es ein Wiedersehen mit Philippe Herreweghe und Schumanns Faust-Szenen (Titelpartie), diesmal an der Vlaanderen Opera in Gent und ein hochkarätiges Opernheimspiel im Salzburger Lungau, wo mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie (unter Marcus Merkel) und einem internationalen Top-Cast Mozarts “Cosi fan tutte” erklingen wird. Sehr erfreuliche Rundfunkauftritte gibt es im Oktober 2022 mit der TV-Premiere des eigenen Erfolgsprogramms “FRANZ – Schubert und die Volksmusik” gefolgt vom ORF III Weihnachtskonzert sowie Ö1-Live Übertragungen der “Schönen Magelone” oder Schuberts “Die Schöne Müllerin”. Für das Frühjahr 2023 ist zudem der Release eines neuen Lied-Albums (mit Sascha El Mouissi) geplant.

Eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit DirigentInnen wie Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Phillipe Herreweghe, Simone Young, Peter Schneider, Evelino Pidò, Adam Fischer, Marek Janowski, Antonino Fogliani, Andreas Spering oder Kristiina Poska und RegisseurInnen wie Calixto Bieito, Irina Brook, Julian Rosefeldt, David Hermann, Vincent Huguet, Kaspar Holten oder Barbora Horáková.

Liederabende und Konzertengagements führten ihn bislang zu Festivals wie der Mozartwoche Salzburg, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Lucerne Festival, nach Aix-en-Provence, zur Schubertiade in Vorarlberg, zum Kammermusikfestival Utrecht, zum Berlioz-Festival, dem tschechischen Kutna Hora Festival, dem Musica em Trancoso Festival in Brasilien, nach Grafenegg oder zum Schumannfest nach Düsseldorf. Darüber hinaus war er in Konzerten u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, den  Opernhäusern in Köln, Nizza und Zagreb, im Mozarteum Salzburg, im Musikverein und Konzerthaus in Wien, in der Tonhalle Düsseldorf, der Meistersingerhalle in Nürnberg, im Radiokulturhaus Wien, im Tivoli Utrecht, dem Elisabethzaal Antwerpen, bei den BR Klassik Studiokonzerten oder in der Bunka Kaikan in Tokio zu erleben. Mit dem Pianisten Sascha El Mouissi verbindet Rafael Fingerlos eine feste Liedpartnerschaft.

Bei Harmonia Mundi erschienen Bachkantaten mit Rafael Fingerlos (2017 mit dem Echo-Klassik ausgezeichnet), bei Toccataclassics eine Lied-CD mit Welturaufführungen von Robert Fürstenthal, bei Oehms Classics zwei Lied-Einspielungen: die 2017 erschienene Debüt-CD mit dem Titel “Stille und Nacht” sowie das 2020 veröffentlichte Album “Fremde Heimat”. 2021 folgte mit einer cpo-Einspielung von Max Bruchs Liedschaffen eine weitere, von der Kritik gelobte Aufnahme. Die aktuelle, bei Solo Musica erschienene Einspielung “Mozart made in Salzburg” ist zur Gänze Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Leopold Hager hat Rafael Fingerlos ideale Partner für seine erstes Orchester-Solo-Album gefunden.

Rafael Fingerlos, Bariton
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw